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Dresden erhält 1,2 Mio. Euro für Forschung zur Mensch-Roboter-Kollaboration im OP

04. November 2025

Stephanie Speidel, Professorin für Translationale Chirurgische Onkologie, und Martin Wagner, Professor für KI-gestützte Assistenzsysteme in der Chirurgie, erhalten das Reinhart Koselleck-Stipendium der DFG. Das interdisziplinäre Stipendium mit 1,2 Mio. Euro über fünf Jahre zielt darauf ab, sichere Mensch-Roboter-Kollaboration im OP zu ermöglichen. Projekt SIMSURGE entwickelt halbautomatische Methoden zur Erstellung großer Mengen realistischer chirurgischer Simulationen—insbesondere seltener und kritischer Fälle—to trainieren KI-Datenmodelle und Roboter für Operationen. Durch physikalische Modellierung und generative KI entstehen datenreiche, realistischer Vielfalt sowie wissenschaftliche Genauigkeit berücksichtigende Umgebungen, um Verzerrungen in chirurgischer KI zu reduzieren, Qualitätssicherung zu verbessern und sichere Mensch-Roboter-Kooperation zu fördern.

Über Reinhart Koselleck-Programm: ermöglicht Freiraum für innovative, risikobehaftete Forschung.

Über CeTI (Zentrum für taktiles Internet mit Mensch-Maschine-Interaktion) an der TU Dresden: erforscht Mensch-Mmaschine-Interaktion, interdisziplinäre Zusammenarbeit, globale Herausforderungen, Anwendungsfelder wie Telepräsenz, immersive Fernzusammenarbeit, sowie gesellschaftliche Reichweite (über 600 Schulen).

 

Weitere Informationen finden Sie HIER.

Pflege und Digitalisierung: Chancen werden nicht genutzt

27. Oktober 2025

Die Potenziale digitaler Lösungen in der Pflege werden längst nicht ausgeschöpft. Das Bündnis „Digitalisierung in der Pflege“ fordert klare Strategie, Priorisierung und verlässliche Finanzierung. Seit 2020 besteht ein Verbändebündnis im Sozial-, Pflege- und Gesundheitswesen. Beim fünften Jubiläum diskutierten Best-Practices, Chancen, Hürden und Anforderungen an die Bundesregierung. Ergebnisse: Digitale Lösungen verbessern die Pflege bereits, Potenziale bleiben ungenutzt; politische Verbindlichkeit fehlt. Forderungen:

 

1) Verbindlicher Strategieplan bis 2026 mit Standards, koordinierten Prozessen und messbaren Fortschritten.
2) Refinanzierung der Pflegedigitalisierung (Digitalisierungspauschale, Personal-Schlüssel für Digitalisierungs-Personal).
3) Gesetzgebung, die digitale Lösungen nachhaltig finanziert.
4) Fonds für digitale Innovationen in der Pflege.
5) Digitalkompetenzen in Aus-, Fort- und Weiterbildung; neue Tätigkeitsprofile an Schnittstelle Pflege, Therapie, Technologie.
6) Datensicherheit, einheitliche Datensprache, standardisierte Schnittstellen.

 

Weitere Informationen finden Sie HIER.

KI im Klinikalltag: Entlastung des Personals und robuste Versorgungswege

24. Oktober 2025

Intelligente Prognosen schaffen Klarheit in der Personalplanung von Krankenhäusern. KI-gestützte Systeme analysieren historische KIS-Daten und liefern Bedarfsprognosen, berücksichtigen Patientenaufnahmen, Pflegegrade und stationäre Anforderungen. So lässt sich der Personalbedarf pro Schicht und dessen Entwicklung über Tage bis Monate exakt voraussagen.

Der Nutzen liegt in mehr Transparenz: Planungsverantwortliche sehen, wie viel Personal benötigt wird und warum. Ressourcen können Stationen zugewiesen und gesetzliche Vorgaben zuverlässig erfüllt werden. Mitarbeitende profitieren von planbareren Arbeitszeiten und sichererer Versorgung; Patienten erhalten eine verlässlichere, hochwertigere Versorgung.

KI ergänzt menschliche Expertise, unterstützt Entscheidungen und erhöht die Effizienz administrativer Abläufe, sodass Zeit für die direkte Versorgung bleibt. Wirtschaftlich bietet die Prognose Stabilität durch präzisere Einsatzplanung, Kostenreduktion und geringeres Risiko finanzieller Sanktionen.

 

Weitere Informationen finden Sie HIER.

Bayern startet Kompetenzcluster für innovative Pflege

15. Oktober 2025

KiPf erhält rund 4,4 Mio. Euro Förderung und startet im Rahmen der Highcare Agenda. Zehn Fachforen, Musterpflegeeinrichtungen und Austausch fördern die Praxisreife von Innovationen und digitalen Lösungen in Bayern.

KiPf bündelt Initiativen zur innovativen Pflege, unterstützt Digitalisierung in ambulanten und stationären Einrichtungen und entwickelt Musterpflegesettings, mobile Pflege-Labs sowie einen Technologiekatalog. Reifegradmodell, Planspiel, regionale Infoveranstaltungen und Lernplattform verbinden Theorie und Praxis – auch in einer Musterwohnung.

Zehn Fachforen decken zentrale Themen ab; Ziele und Schwerpunkte folgen bis Ende Oktober. Informationen und Mitarbeit unter der KiPf-Website.

Zusätzlich ist die Ausbildung von Pflegetechnikexperten über FiPtec geplant, in Kooperation mit bayerischen Hochschulen.

 

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Frankreich setzt auf Hightech-Box zur Bekämpfung des Ärztemangels

19. September 2025

In Frankreich wird wegen des Landärzte-Mangels Beratungen in einer Hightech-Box angeboten. Die begehbaren Container enthalten Telemedizin-Geräte und eine Videoberatung; sie dienen als Alternative zur Praxis in ländlichen Gebieten. Bis Januar soll die Zahl der Boxen von 12 auf 100 steigen. In Saint-Georges-Motel gibt es die Box seit April; Öffnungszeiten 8–20 Uhr, Termine telefonisch, online oder per QR-Code. Innen befinden sich Stuhl, Bildschirm und medizinische Geräte; nach jeder Konsultation erfolgt eine UV-C-Desinfektion. Anschaffung ca. 50.000 Euro, Betrieb ca. 6.000 Euro/Jahr. Expansion nach drei Jahren in Europa geplant, regulatorische Unterschiede beachten. Ethik-Standpunkt: Technologie ist grundsätzlich sinnvoll, erfordert aber Prüfung von Datenschutz, Diagnostikqualität und Langzeitbetreuung. France Assos Santé kritisiert eingeschränkten Service ohne direkte Weitervermittlung an Fachärzte.

 

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Krankenkassen erweitern Telemedizin-Angebot für Pflegeheime

15. September 2025

AOK Nordost und Barmer erweitern das gemeinsame Telemedizin-Projekt für Pflegeheime in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Ziel ist stärkerer ländlicher Versorgung durch zusätzliche Teleärzte und reduzierte Bürokratie. GoMedicus Group liefert die MedKitDoc-Lösung, ergänzt durch organisatorische Entlastung der Pflegeheime und Praxen. Kernelemente sind die Einbindung weiterer Teleärzte und eine durchgängige Verfügbarkeit auch bei ausbleibender hausärztlicher Versorgung.

Technologie-Setup: MedKitDoc kombiniert Software-Plattform, Medizingeräte und administrative Dienste. Vor Ort bedient geschultes Pflegepersonal die Technik; Ärzte können live zugeschaltet oder asynchron beraten. Die Lösung ermöglicht datengestützte Behandlungsprozesse mit Hausärzten und Fachexperten.

Beispiel aus der Praxis: Eine Allgemeinmedizinerin kann vor einem Heim-Besuch EKG- und Lungenbefunde über Pflegende bzw. Technik erheben, ohne Reise zum Heim. Zeitersparnis durch weniger Fahrwege; Bewohner sparen Transporte.

Positionen: Telemedizin ersetzt nicht die Vor-Ort-Versorgung, sondern ergänzt sie. Ziel ist eine breitere Teilnahme von Pflegeeinrichtungen und niedergelassenen Ärzten, um Früh­erkennung zu ermöglichen und Krankenhausaufenthalte zu reduzieren. Die Telemedizin bleibt als sinnvolle Ergänzung zum persönlichen Kontakt.

 

Weitere Informationen finden Sie HIER.

Arztpraxen setzen auf Digi-Manager zur Digitalisierung

12. September 2025

Seit 2023 bildet die KVWL Digi-Manager für Arztpraxen aus und berichtet von durchweg positiven Rückmeldungen. Zur Digitalisierung gehört neben Technik internes Know-how; Digitalisierungsbeauftragte in Praxen werden unterstützt. Der Lehrgang „Digi-ManagerIn“ richtet sich an nichtärztliche Fachkräfte und läuft bereits in der dritten Runde (Start 8. Sept.). Die Teilnehmenden ermitteln mit einem digitalen Reifegradmodell den Stand der Praxis und leiten darauf basierend Strategien und Projekte ab; als Lernumgebung dient die dipraxis (digitale Musterpraxis). Seit Start 2023 wurden über 120 Digi-Manager ausgebildet. Rückmeldungen der Teilnehmenden sind durchweg positiv. Fachärzte berichten von Vorteilen einer integrierten Digi-Managerin im Team und papierloser Arbeitsweise, wodurch mehr Zeit für Patienten bleibt. Der Kurs vermittelt Anwendungsfelder und Tools; praxisnah können die Angebote in der volldigitalisierten Musterpraxis der KVWL getestet werden.

 

Weitere Informationen finden Sie HIER.

Stürze vorbeugen: Mit KI-Sensoren die Sicherheit erhöhen

24. Juni 2025

Wie kann Künstliche Intelligenz das Pflegepersonal im Alltag unterstützen? Das Projekt ETAP erprobt seit 2023 den Einsatz eines KI-basierten Bewegungsmonitorings in der Langzeitpflege. Eine Sensoren-Box erkennt Stürze, dokumentiert automatisch Zeitpunkt, Schweregrad und Verlauf – was das Pflegepersonal entlastet und die Sicherheit erhöht, besonders nachts. Ziel ist es, frühzeitig Mobilitätsveränderungen zu erkennen und Pflegekräfte bei Dokumentation und Risikoeinschätzung zu unterstützen. Wichtig ist dabei auch eine gute Kommunikation und realistisches Erwartungsmanagement bei der Integration digitaler Systeme. 

 

Weitere Informationen finden Sie HIER. HIER gelangen Sie zur Projektwebseite.

Weitere Ärzte dringend benötigt

12. Mai 2025

Das neue Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Rietschen und Krauschwitz soll am 1. Juli 2025 eröffnet werden. Es ist das erste kommunale MVZ Sachsens, bei dem in Krauschwitz die Allgemeinmedizinerinnen Olga Grez und Maria Hippe tätig sind. In Rietschen kommt ab dem 1. Januar 2026 der Allgemeinmediziner Uwe Zange hinzu. Es besteht ein dringender Bedarf an weiteren Fachärzten für Allgemeinmedizin, Innere Medizin sowie zukünftig auch Zahnärzten. Die Gründung erfolgt im Rahmen eines Gesellschafter-Vertrags, der bereits auf den Weg gebracht wurde; die Gründungsurkunde liegt der Kommunalaufsicht vor. Die Beteiligten, darunter Bürgermeister, Gemeinderäte, Ärzte und Vertreter verschiedener Institutionen, ziehen eine positive Zwischenbilanz und hoffen auf die Genehmigung durch den Zulassungsausschuss des Kassenärztlichen Vereins Sachsen.

 

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Job Sharing im Städtischen Klinikum Dresden: Neue Wege für mehr Flexibilität

12. Mai 2025

Dr. Jana Hoyer und Elisabeth Kluge, leitende Psychologinnen im Adipositaszentrum des Städtischen Klinikums Dresden, haben ein innovatives Arbeitsmodell etabliert: Tandemführung durch Job Sharing. Gefördert vom Europäischen Sozialfonds Plus, wird dieses flexible Führungsmodell nun breit getestet, um Teilzeitkräfte besser einzubinden. Das erfolgreiche Experiment zeigt, wie Doppelspitze effektiv funktioniert und als Vorbild für die Zukunft der Arbeitsgestaltung im Klinikum dient.

Aus einer pragmatischen Übergangslösung wurde ein erfolgreiches Modell: Dr. Jana Hoyer und Elisabeth Kluge teilen sich die Leitung im Adipositaszentrum, wobei Kluge das Tagesgeschäft übernimmt und Hoyer strategische Aufgaben wie Finanzen und Konzeptentwicklung. Trotz kurzer Einarbeitung und anfänglicher Herausforderungen ermöglichten regelmäßige Abstimmungen eine klare Struktur, fundierte Entscheidungen und erhöhte Flexibilität. Das Team profitiert von kontinuierlicher Verfügbarkeit, vielfältigen Perspektiven und einer verbesserten Stimmung, was durch eine anonyme Umfrage bestätigt wurde. Das geteilte Führungsmodell erleichtert schwierige Entscheidungen durch den Austausch im Team.

 

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